Takeout: The Documentary

In Südbrasilien kommt es jedes Jahr zu tausenden Waldbränden. Zwischen 2017 und 2019 zerstörten die Waldbrände ungefähr
4 500 Quadratkilometer des Amazonas-Regenwaldes. Für viele Ökosysteme sind Brände natürlich, nicht aber für Regenwälder. Jeder Brand im Amazonas-Regenwald war von Menschen verursacht, die den Wald abholzen und Plantagen errichten, wo sie Tierfutter anbauen. 

Der Amazonas-Regenwald beeinflusst Sauerstoff- und CO2-Spiegel auf der ganzen Welt. Er ist für ungefähr 6 % der Sauerstoffproduktion verantwortlich und absorbiert bis 2 Milliarden CO2 pro Jahr.
Eine komplette Entwaldung würde irreversible Änderungen für das Leben aller Tiere, Menschen und Pflanzen bringen. Viele Pflanzen- und Tierarten würden aussterben. Sogar manche Medikamente werden von Pflanzen, die nur in Amazonien wachsen, erzeugt. Die „Lunge der Erde“, der Amazonas-Regenwald, wäre zerstört.

Im neuen Dokumentarfilm Takeout: The Documentary deckt der Filmemacher Michael Siewiersky die wahren Gründe der ständigen Entwaldung des Amazonas-Regenwaldes auf. Es ist gerade der globale Fleischbedarf der Waldbrände, Verschmutzung, Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten verursacht und negative ökologische und ökonomische Auswirkungen nicht nur auf die Urbevölkerung hat. Der Dokumentarfilm zeigt direkte Folgen des Fleischverzehrs für den Regenwald.

An der Filmproduktion beteiligte sich auch der Musiker und Tierschutzaktivist Moby. Er ernährt sich schon viele Jahre vegan und ist im Kampf für Tierrechte und gegen den Klimawandel aktiv. Er wollte hauptsächlich vielen Menschen alle Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise zeigen und einen optimistischen Blick in die Zukunft bieten.

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